Der zdi-Roboterwettbewerb ist ein landesweiter Wettbewerb, bei dem man mit Hilfe eines selbstgebauten NXT-Roboters auf einem Themenparcours Aufgaben erledigen muss. Dabei ergibt jede erfüllte Aufgabe eine Anzahl von Punkten, insgesamt sind 400 Punkte zu erringen. Jedes Jahr wird ein neues Spielfeld vorgestellt. In diesem Jahr steht der Wettbewerb unter dem Motto „Food Factor – Sichere Lebensmittel im Focus“. Ziel war es, an Nahrungsmitteln Verarbeitungsschritte bei der Herstellung durchzuführen und dabei mit Verunreinigungen umzugehen oder sie zu verhindern.
Zum Ablauf des Wettbewerbs: Zunächst finden für jedes Team drei Durchläufe statt, von denen der beste gewertet wird. Zusätzlich ist durch die Gruppe eine vorher nicht bekannte Sonderaufgabe zu lösen. Die hier möglichen 70 Punkte dann zum Schluss zum besten Laufergebnis hinzugezählt. Die besten 4 Teilnehmer der Vorrunde kommen dann in das Halbfinale; anschließend treten die Finalisten zweimal gegeneinander an. Nach Addition der beiden Ergebnisse steht der Sieger dann fest. Diese Mannschaft startet dann beim großen Finale in Wuppertal kurz vor den Sommerferien.
Der Lego Mindstorms NXT
Der NXT ist ein Computerbaustein, der einen Roboter steuert, der aus Legoteilen zusammengebaut wird. Man kann ihn nach Wunsch mit maximal 3 Motoren und 4 Sensoren ausstatten und nach Lust und Laune gestalten. Diesen Roboter kann man mit Hilfe eines Computers programmieren, so dass er zum Beispiel 3 Sekunden lang geradeaus fährt und dabei die zurück gelegte Strecke misst.
Wettbewerb Aachen 2012
Die erste Regionalausscheidung fand an der RWTH Aachen statt. Bei der Hinfahrt wusste noch keiner so Recht, was heute geschehen würde, da manche noch nie auf einem Roboterwettbewerb waren. Das VPK ging mit zwei Teams an den Start. “Pallotti Robotics Junior“ und die “Pallotti Robotics Senior“. Die „Pallotti Robotics Junior“ sind vier Schüler, die gerade in der achten Klasse in das Schulfach eingeführt werden und somit hier erste Wettkampferfahrung sammeln konnten. Vier Oberstufenschülern bilden das Team „Pallotti Robotics Senior“, allesamt „alte Hasen“ im Bereich der NXT-Programmierung.
Runde 1
Die erste Runde ist für die Junioren nicht so gut gelaufen, wie sie es eigentlich gehofft hatten. Manche Aufgaben wollten einfach nicht klappen. Also bekamen sie nur 54 Punkte und landeten auf dem letzten Platz. Bei den Senioren sah das Bild schon wesentlich besser aus. Die Schüler kamen mit Herrn Palmert - nach einer hoffentlich erfolgreich geschriebenen Klausur – etwas verspätet in Aachen an. Mit fast schon aufreizender Lässigkeit machten sie sich an die Vorbereitung ihres ersten Durchlaufs und schafften mit einer ordentlichen Leistung 66 Punkten, die Bestmarke in diesem ersten Durchgang.
Runde 2
Nach der ersten Runde blieb den Junioren noch ein bisschen Zeit, um ein paar Dinge am Roboter zu verbessern, das Ergebnis fiel prompt besser aus, mit 85 Punkten konnten die Junioren Plätze gut machen. Den Senioren gelangen Aufgaben, die im ersten Durchlauf noch misslungen waren, eigentliche einfache Aufgaben konnten jedoch nicht in Zählbares verwandelt werden. Also gab es keine Verbesserung in dieser Runde.
Runde 3
In Runde 3 konnten sich die „Pallotti Robotics Junior“ wieder ein Wenig steigern, 97 Punkte gingen in die Wertung ein. Jetzt mussten nur noch die Punkte von der Zusatzaufgabe hinzugerechnet werden. „Vielleicht reicht es noch für das Halbfinale“, dachten sich die Jungs. Bei den Senioren war im dritten Durchgang wieder eine kleine Steigerung möglich, den ersten Platz in der Wertung hatte man ohnehin mit großem Vorsprung sicher.
Die Zusatzaufgabe
In der Zusatzaufgabe lag noch eine Chance, um ins Halbfinal zu gelangen. Man konnte dort insgesamt 70 Punkte durch 5 Aufgaben erlangen. Man hatte insgesamt 5 Durchgänge und 13 Minuten Zeit. Proben durfte man immer, denn nur die Durchgänge zählten. Trotz bisweilen lautstarker Diskussion unserer mit den Juroren blieb es bei den 25 Punkten, die es für die beiden ersten erfolgreich gelösten Aufgaben gegeben hatte. 40 Punkte hätten die Junioren gerne gehabt, damit hätte man sich für das Halbfinale qualifiziert. Und das nach dem Start! Den etwas wirren Aussagen der Schüler war zu entnehmen, dass eine Kuh eine entscheidende Rolle gespielt hat ..? Die Senioren machten es sich einfacher. In gewohnter Souveränität konzentrierten sich die Schüler erst mal auf die schwerste Aufgabe, denn die leichten, so dachten sie sich, könnten sie später noch machen. Ein Trugschluss, wie sich später herausstellte. Ihre Zeit lief an der schwersten Aufgabe ab, ohne dass sie auch nur eine Aufgabe gelöst hätten. So blieben sie bei null Punkten.
Wer kommt ins Halbfinale?
Nach der Zusatzaufgabe glaubte niemand mehr an das Erreichen des Halbfinales. Da die Aufgabenstellung insgesamt sich aber als sehr schwierig herausgestellt hatten, erreichten die Seniors mit dem Ergebnis des ersten Durchgangs das Halbfinale.
Das Halbfinale
Die Spannung stieg. „Jetzt nur Ruhe bewahren, dann klappt schon alles“ Die Halbfinalrunde war die beste Runde, die in diesem Wettbewerb gezeigt wurde. Fast alle Aufgaben klappten, so dass die Pallotti-Schüler an diesem Tag als einziges Teams die 200-Punkte-Marke knackte.
Das Finale
Das spannende Finale zwischen dem VPK und der Friedrich-Ebert Realschule verlief einseitig zu Gunsten der Rheinbacher Schüler. Zwar konnten die Seniors nicht die Leistung des Halbfinales wiederholen, es reichte aber immer noch zu einem Sieg mit deutlichem Vorsprung.
Die Entscheidung
Zehn Schulen schickten 13 Teams in den Wettbewerb.
1. Rheinbach Vinzenz-Pallotti-Kolleg, Team Pallotti Robotics Senior
8. Rheinbach Vinzenz-Pallotti-Kolleg, Team Pallotti Robotics Junior
Als Erstplatzierte haben sich die Seniors der „Pallotti Robotics“ für die Endrunde des 16 besten Robotteams in Wuppertal qualifiziert. Außerdem bekamen die Sieger auf den ersten 3 Plätzen einen kleinen Roboter und jeder Teilnehmer erhielt eine Medaille.
Die Schüler: Die Seniors sind Jonas Luxem, David Brust, Andreas Fuchs und Nicolas Altenhofen. Das Junior-Team wird gebildet von Max Kötter, Simon Legge, Simon Havemann und Karl Mario Vellen.
Die Begleitlehrer: Herr Palmert, Herr Wirtz
Verf.: Maximilian Metternich, 7b
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